Bericht Ortsbeiratssitzung Rinderbügen-Wolferborn

Am 10.4.18 fand in Rinderbügen eine gemeinsame Sitzung der Ortsbeiräte von Wolferborn und Rinderbügen bezüglich der Radwegeverbindung Rinderbügen-Wolferborn statt. Bei der gut besuchten Sitzung waren auch Bürgermeister E. Spamer und Carolin Schäfer anwesend, die zukünftig das Bauamt verstärken wird.

Im letzten Jahr gab es einen Ortstermin, bei dem eine mögliche Radwegeverbindung vorgeschlagen war. Basis dafür war das nebenstehende Bild, die rosa Linie stellt die derzeitige Wegführung dar, über landwirtschaftlich genutzte Schotterwege mit einer tüchtigen Steigung. Vorgeschlagen war eine Verbindung zu schaffen, wie in blau angedeutet.

Die blaue Lösung wurde verworfen, weil sie sehr viele Grundstücke schneidet und ein Vogelschutzgebiet dort liegt. Die Stadt sollte mögliche Varianten untersuchen.

Am 10.4.2018 wurden nun zwei Varianten mit konkreten Zahlen vorgestellt, jeweils als geschotterte und als asphaltierte Version. Der rosa Weg mit Asphaltierung würde ca. 800.000,-€ kosten.

Auf die Nachfrage nach einem schmäleren Weg nur für Radfahrer führte der BGM aus, dass in Büdingen immer mit 5 m breiten Wegen gearbeitet werde, die dann 3 m breit asphaltiert werden, damit auch Landmaschinen darauf fahren können. Die Förderung würde ca. 50% betragen, diese würde um 5% steigen, wenn Büdingen sich eine Feldwegesatzung geben würde. Einen reinen Radweg mit nur 2,5 m Breite schloss der BGM aus.

Ein Radfahrer erläuterte dann auch die Problematik der Radfahrer. Rennradfahrer fahren hohe Geschwindigkeiten und nutzen die Straße, Familien und Ältere brauchten eher steigungsarme Wege. Kombinierte Wege, die auch landwirtschaftlich genutzt werden, sind im Frühjahr und im Herbst gerne verschmutzt. Das stellt ein Sicherheitsrisiko für unsichere Radfahrer und die schnellen E-Bikes wegen der Erd- oder Pflanzenreste dar. Hier wurde darauf hingewiesen, dass der Landwirt zur Reinigung verpflichtet ist und im Falle eines Unfalles in Regress genommen werden kann.  

Es wurde dann eine Zwischenlösung der beiden untersuchten Varianten vorgeschlagen. Durch den Ankauf eines Grundstückes könnte man die steigungsärmere Strecke so verlängern, dass sie dann wieder auf den jetzt ausgeschilderten Weg (Rosa Linie) käme. Die Steigungen wären deutlich reduziert. Diese Variante wird nun untersucht.