Wohnungsbauinvestitionsprogramm: Unterstützung für Städte und Gemeinden beim Bau sozialer Wohnungen

Die GRÜNEN im Landtag sehen die Schaffung sozialen Wohnraums als Rückgrat der hessischen Wohnungspolitik. „Wir stellen 1,7 Milliarden Euro Fördermittel für den sozialen Wohnungsbau zur Verfügung. Kein einziger Antrag auf den Bau von Sozialwohnungen scheitert am Geld“, erklärt Hildegard Förster-Heldmann, wohnungspolitische Sprecherin der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN. „Auch darüber hinaus haben wir sehr attraktive Programme aufgelegt. Das Kommunale Investitionsprogramm (KIP) etwa ist eine große Hilfe für die Städte und Gemeinden, um schneller bezahlbaren Wohnraum zu schaffen: Sie können nicht nur neue Wohnungen bauen, sondern auch bestehende Gebäude zu Wohnraum umbauen, Gebäude ankaufen oder Wohnraum durch Sanierung schaffen. Mit dem neuen Wohnrauminvestitionsprogramm WIP setzen wir auf diese erfolgreiche Förderpolitik auf.“

Das WIP biete den Bauträgern die gleichen guten Förderkonditionen wie das auslaufende KIP. „Wir stellen damit zusätzliche Fördermittel in Höhe von 257 Millionen Euro für sozial geförderten Wohnungsbau in Hessen bereit. Insbesondere finanzschwache Kommunen könnend damit über die Laufzeit des KIP hinaus weiter in bezahlbaren Wohnraum investieren und nach Berechnungen der Landesregierung rund 2.750 neue Wohnungen schaffen“, erläutert Förster-Heldmann. „Damit senden wir den Städten, Kreisen und Gemeinden auch ein wichtiges Signal: Sie können sich darauf verlassen, dass es weitergeht mit der guten Förderung des sozialen Wohnungsbaus in Hessen.“

„Aber es geht uns um mehr als nur darum, Geld zur Verfügung zu stellen. Der Masterplan Wohnen enthält viele Instrumente, die ineinander greifen. Dazu gehören die Unterstützung von genossenschaftlichen Wohnformen und die Gewinnung privater Investoren für den sozialen Wohnungsbau ebenso wie die öffentlichen Wohnungsunternehmen. Und dazu gehören die zahlreichen Programme, die etwa die Belebung von Stadtkernen oder die nachhaltige Dorfentwicklung fördern oder für mehr Grün in der Stadt und soziale Treffpunkte im Viertel sorgen. Denn Wohnen ist mehr als ein Dach über dem Kopf: Wohnen ist Lebensqualität.“