Neue Nachbarn - Wie Integration gelingen kann

Büdingen als Beispiel von Integrationsarbeit in kleinen und mittleren Städten

Integration ist im ländlichen Bereich einfacher, wenn bekannte und geschätzte Mitbürger - quasi als „Zugpferde“ - vorweggehen. Diese Menschen - ob sie nun im politischen, kirchlichen oder ehrenamtlichen Bereich tätig sind - gelten als Vorbilder und sind Meinungsmacher. Viele von ihnen haben in Büdingen von Anfang an ihre positive Einstellung auf diese Herausforderung nach außen getragen und sich auch aktiv an der Integrationsarbeit beteiligt.

Dieses Buch enthält Beiträge vom ehemaligen Leiter der Ehrenamtsagentur, einem Theaterregisseur, Flüchtlingspaten, Mitarbeitern der Kirche, des DRK und der Stadtverwaltung, Pädagogen, einem Arbeitgeber und zwei Reporterinnen. Sie berichten von ihren Erfahrungen mit Geflüchteten und Behörden, den Problemen und Erfolgsgeschichten in der Flüchtlingsarbeit.

Nicht zuletzt kommen Geflüchtete zu Wort, die in Büdingen leben. Sie beschreiben, wie es ihnen gelungen ist, sich einzuleben, das Erlernen der neuen Sprache, ihre Möglichkeiten zur Aus- und Weiterbildung, Erfahrungen mit deutschen Mitbürgern und ihre Zukunftspläne. Wir erfahren, was ihnen an ihrem neuen Leben in Deutschland gefällt und wo sie Chancen sehen, Integration einfacher zu machen. Ihre Sichtweise auf das Leben in Deutschland inspiriert, viele Dinge, die wir für so selbstverständlich halten oder die wir manches Mal als lästig empfinden, aus einem anderen Blickwinkel wahrzunehmen.

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Chance auf Sportzentrum bewahren

Vor 20 Jahren hatten die Büdinger Grünen in der Stadtverordnetenversammlung die Ausweisung des Gebiets „In der Langgewann“ als Bauland beantragt. Vor allem die CDU hatte sich damals diesem Vorschlag vehement entgegengestellt. Stattdessen sollte dort ein Sportzentrum entstehen. Die Planungen dafür liefen bald an - über viele Jahre.

Nach den momentan vorhandenen Informationen wird Büdingen keine Fördermittel zum Bau des Sportzentrums unterhalb des noch existierenden Hallenbads erhalten. Aber solange das Programm läuft und Förderanträge gestellt werden können, besteht Hoffnung. Damit im Zusammenhang steht die mögliche Bebauung eines Teils des Geländes. Anschließend an die vorhandene Bebauung könnten 17 Bauplätze entstehen.

Zugleich liegt eine Studie von 2016 vor, in der das 4,3 ha große Gebiet „In der Langgewann“ als Ganzes geplant wird. Dies ergäbe 46 Bauplätze. Die Stadt hätte einen kleinen Gewinn. Dafür wäre der Bau eines Sportzentrums endgültig vorbei. Zum jetzigen Zeitpunkt keine sinnvolle Entscheidung.

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Baukindergeld setzt falsche Anreize

Deutscher Kommunal Infodienst          17.4.2018

Mit einem Bündel an Maßnahmen will die neue Bundesregierung den Wohnungsbau ankurbeln. Doch die Pläne greifen zu kurz und setzen falsche Anreize, zeigt das Institut der deutschen Wirtschaft (IW) in einer Studie. Entscheidend ist, dass in den Ballungsgebieten mehr gebaut wird – auch auf neuem Bauland.

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Geschichte zieht aus – Autos ziehen ein

Letzte Woche wurde mit dem Abriss der alten Militärregierung begonnen. Ist der beendet, wird das Gelände ausgehoben, die Grube wird verfüllt, planiert, asphaltiert und es entstehen Parkplätze für mindestens 25 Autos. Werktags werden sie an ein lokales Unternehmen vermietet, an den Wochenenden stehen sie vielleicht der Allgemeinheit gebührenpflichtig zur Verfügung.

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